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	<title>Kommentare zu: Was umfasst Medienkompetenz?</title>
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		<title>Von: Kathili</title>
		<link>http://www.effekt-nrw.de/blog/2006/12/22/was-umfasst-medienkompetenz/comment-page-1/#comment-25</link>
		<dc:creator>Kathili</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2008 10:42:30 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo

Nur zur Vervollst&#228;ndigung. Die oben angef&#252;hrte Definition von &quot;Medienp&#228;dagogik&quot; ist die von  Dieter Baacke.
Baackes Begriff von “Medienp&#228;dagogik” setzt sich aus vier Dimensionen zusammen: 

1. Medienkritik ( a. problematische und gesellschaftliche Vorg&#228;nge sollten analytisch erfasst werden k&#246;nnen, b. jeder sollte f&#228;hig sein das analytische Wissen reflexiv auf sich selbst und sein Handeln anzuwenden, c. das analytische Wissen und der reflexive R&#252;ckbezug sollten auf der ethischen Dimension als sozial verantwortet definiert werden k&#246;nnen)
2. Medienkunde ( a. Wissensbest&#228;nde sollten in der Dimension informativ erfasst werden k&#246;nnen, b. die F&#228;higkeit mit den Ger&#228;ten umzugehen und sie zu bedienen ist die instrumentell-qualifikatorischen Dimension)
3. Mediennutzung ( a. zum einen soll die Mediennutzung rezeptiv und anwendend sein und zum anderen b. interaktiv und anbietend)
4. Mediengestaltung ( a. soll innovativ sein im Sinne von Weiterentwicklung und b. kreativ im Sinne von &#252;ber die Grenzen der Routine hinausgehend)

Dabei gibt es aber auch noch andere Medienp&#228;dagogen die sich mit dem Thema Medienkompetenz auseinandergesetzt haben bzw. auseinandersetzten.
Gr&#246;ben zum Beispiel meint das Konzept von Baacke sei nicht ausdifferenziert genug und erstellt sieben Dimensionen der Medienkompetenz:

1. Medienwissen/ Medialit&#228;tsbewusstsein
2. Medienspezifische Rezeptionsmuster
3. Medienbezogene Genussf&#228;higkeit
4. Medienbezogene Kritikf&#228;higkeit
5. Selektion/ Kombination von Mediennutzung
6. (Produktive) Partizipationsmuster
7. Anschlusskommunikation

Neu bei Gr&#246;ben ist also die Genussf&#228;higkeit, die Anschlusskommuniaktion und das Medialbewusstsein! 

Schwieriges aber wichtiges Thema(Medienkompetenz), dass von einigen Medienp&#228;dagogen (Baacke, Gr&#246;ben, Schorb…  untersucht wird und dadurch auch so einige Modelle existieren. 

Empfehlenswerte Literatur zu dem Thema: 

- Baacke, Dieter (1999): Medienkompetenz als zentrales Organisationsfeld von Projekten. In: Baacke, Dieter, Kornblum, Susanne, Lauffer, J&#252;rgen, Mikos, Lothar &amp; Thiele, G&#252;nter, A. (Hrsg.): Handbuch Medien: Medienkompetenz. Modelle und Projekte. Bonn: Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung. S. 31 – 35. 

- Groeben, Norbert (2002): Dimensionen der Medienkompetenz: Deskriptive und normative Aspekte. In: Groeben, Norbert &amp; Hurrelmann, Bettina (Hrsg.): Medienkompetenz. Voraussetzungen, Dimensionen, Funktionen. Weinheim/M&#252;nchen: Juventa Verlag. S. 160 –197.

Lg Kathili

&lt;em&gt;Sehr interessant wie Groeben das Medienkompetenzkonstrukt von Baacke erweitert. Unsere Leser werden es sicherlich zu sch&#228;tzen wissen.

Vielen Dank f&#252;r ihre Ausf&#252;hrungen! &lt;/em&gt;

&lt;em&gt;Herzliche Gr&#252;&#223;e

T.Scholz&lt;/em&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo</p>
<p>Nur zur Vervollst&#228;ndigung. Die oben angef&#252;hrte Definition von &#8220;Medienp&#228;dagogik&#8221; ist die von  Dieter Baacke.<br />
Baackes Begriff von “Medienp&#228;dagogik” setzt sich aus vier Dimensionen zusammen: </p>
<p>1. Medienkritik ( a. problematische und gesellschaftliche Vorg&#228;nge sollten analytisch erfasst werden k&#246;nnen, b. jeder sollte f&#228;hig sein das analytische Wissen reflexiv auf sich selbst und sein Handeln anzuwenden, c. das analytische Wissen und der reflexive R&#252;ckbezug sollten auf der ethischen Dimension als sozial verantwortet definiert werden k&#246;nnen)<br />
2. Medienkunde ( a. Wissensbest&#228;nde sollten in der Dimension informativ erfasst werden k&#246;nnen, b. die F&#228;higkeit mit den Ger&#228;ten umzugehen und sie zu bedienen ist die instrumentell-qualifikatorischen Dimension)<br />
3. Mediennutzung ( a. zum einen soll die Mediennutzung rezeptiv und anwendend sein und zum anderen b. interaktiv und anbietend)<br />
4. Mediengestaltung ( a. soll innovativ sein im Sinne von Weiterentwicklung und b. kreativ im Sinne von &#252;ber die Grenzen der Routine hinausgehend)</p>
<p>Dabei gibt es aber auch noch andere Medienp&#228;dagogen die sich mit dem Thema Medienkompetenz auseinandergesetzt haben bzw. auseinandersetzten.<br />
Gr&#246;ben zum Beispiel meint das Konzept von Baacke sei nicht ausdifferenziert genug und erstellt sieben Dimensionen der Medienkompetenz:</p>
<p>1. Medienwissen/ Medialit&#228;tsbewusstsein<br />
2. Medienspezifische Rezeptionsmuster<br />
3. Medienbezogene Genussf&#228;higkeit<br />
4. Medienbezogene Kritikf&#228;higkeit<br />
5. Selektion/ Kombination von Mediennutzung<br />
6. (Produktive) Partizipationsmuster<br />
7. Anschlusskommunikation</p>
<p>Neu bei Gr&#246;ben ist also die Genussf&#228;higkeit, die Anschlusskommuniaktion und das Medialbewusstsein! </p>
<p>Schwieriges aber wichtiges Thema(Medienkompetenz), dass von einigen Medienp&#228;dagogen (Baacke, Gr&#246;ben, Schorb…  untersucht wird und dadurch auch so einige Modelle existieren. </p>
<p>Empfehlenswerte Literatur zu dem Thema: </p>
<p>- Baacke, Dieter (1999): Medienkompetenz als zentrales Organisationsfeld von Projekten. In: Baacke, Dieter, Kornblum, Susanne, Lauffer, J&#252;rgen, Mikos, Lothar &amp; Thiele, G&#252;nter, A. (Hrsg.): Handbuch Medien: Medienkompetenz. Modelle und Projekte. Bonn: Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung. S. 31 – 35. </p>
<p>- Groeben, Norbert (2002): Dimensionen der Medienkompetenz: Deskriptive und normative Aspekte. In: Groeben, Norbert &amp; Hurrelmann, Bettina (Hrsg.): Medienkompetenz. Voraussetzungen, Dimensionen, Funktionen. Weinheim/M&#252;nchen: Juventa Verlag. S. 160 –197.</p>
<p>Lg Kathili</p>
<p><em>Sehr interessant wie Groeben das Medienkompetenzkonstrukt von Baacke erweitert. Unsere Leser werden es sicherlich zu sch&#228;tzen wissen.</p>
<p>Vielen Dank f&#252;r ihre Ausf&#252;hrungen! </em></p>
<p><em>Herzliche Gr&#252;&#223;e</p>
<p>T.Scholz</em></p>
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