Lebenslanges Lernen im Informationszeitalter
Eltern,Kinder und Jugendliche unterliegen oftmals dem Trugschluss, dass Lernen hauptsächlich an der Schule und während der Ausbildung stattfindet.
Oftmals wird Lernen als Pflicht, als notwendiges Übel angesehen und Lernen macht keinen Spass. Nach der Schule und der Ausbildung darf aber der Lernprozess nicht enden.
Schulisches Lernen sollte Teil eines lebenslangen Lernen sein.
Heutiges Wissen nachdem wir handeln und denken ist in einigen Jahren obsolet , neue Erkenntnisse und damit neue Wissensbestände kommen täglich hinzu bzw. ersetzen oder ergänzen aktuelles Wissen.
Kinder und Jugendliche müssen in schulischen Einrichtungen bestärkt werden, dass Lernen eine Gabe ist die Spaß macht und eine elementare Grundvoraussetzung für ein glückliches und erfülltes Leben ist.
Nietzsche spricht in der Zweiten Unzeitgemäßen (Am 22. Feb. 1874 im Verlag E. W. Fritzsch in Leipzig erschienen) von den “unverdaulichen Wissenssteinen”, die “ordentlich im Leibe rumpeln”.
Es sollte an den Schulen nicht darum gehen Kinder mit nutzlosen Wissen zu “füttern” sondern man sollte sie an ein Handeln im Sinne eines lebenslangen Lernen heranführen.
Die Schulen haben also die verantwortungsvolle Aufgabe Wissensvermittlung so zu gestalten, dass Lernen bei Schülern zu einem freudigem Erlebnis wird und sie tatsächlich verstehen das Arbeiten und Lernen lebenslang eine untrennbare Einheit darstellt.
