Kinderarmut und schulische Chancengleichheit in Deutschland

“Jede Regierung muss ihre Haushalts- und Sozialpolitik nach den Bedürfnissen von Kindern ausrichten und dabei vor allem auf das Zusammenwirken der Faktoren achten, die das wirtschaftliche Wohlergehen von Kindern bestimmen: Familie, Markt und Staat.”
So lautet eine Empfehlung von Unicef Deutschland an die deutsche Politik auf Grund der Tatsache, dass mittlerweile ca. jedes vierte Kinde in der Bundesrepublik Deutschland aus einkommensschwachen Haushalten stammt.

Die Folgen sind gravierend “…je ärmer eine Person aufwächst, umso geringer sind auch ihre Chancen auf einen guten Bildungsabschluss”, so der Soziologe Prof. Dr. Michael Hartmann von der TU Darmstadt.”

Aus dieser “traurigen” empirisch gesicherten Erkenntnis heraus sollten die Verantwortlichen der aktuellen Familien- und Bildungspolitik dafür sorgen das dreigliedrige Schulsystem zugunsten einer ganztägigen Einheitsschule abzuschaffen. Dies wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung um auch nur annähernd eine schulische Chancengleichheit zu erreichen. Das bedeutet in letzter Konsequenz sich auch der Tatsache zu stellen, dass es armutsbedingte Lern- und Verhaltensstörungen gibt!

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Eine Reaktion zu “Kinderarmut und schulische Chancengleichheit in Deutschland”
  1. Maria

    In der Stadt Köln hängen jetzt Plakate aus, dass es 2 Millionen Kinder in Deutschland gibt, die unter der Armutsgrenze leben. Armut ist aber schon auch ein dehnbarer Begriff! Wo die reichen Industrieländer Armut ansiedeln, wenn sie diese Zahlen in die Welt geben – da würde ein Blick über den Tellerrand mal ganz gut tun. Aber ich stimme zu, dass die Entwicklungen in Deutschland dramatisch sind und eine Einheitsschule ein guter Weg zur Chancengleichheit wäre.

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