Kinder und das fehlende Wissen über gesunde Ernährung

Präventionsmediziner Professor Herbert Schuster vom Berliner Infogen Institut für Gesundheitsforschung und Gesundheitsmanagment forderte unlängst das Fach Ernährung und Gesundheit auf den Schullehrplan zu setzen. Warum? Die Kinder dürfen nicht nur mit Informationen über Ernährung überfrachtet werden sondern es selbst ausprobieren d.h. selbst erfahren. So können sie ein Gefühl für Nahrung bekommen und intuitiv erkennen was ist gut und was ist weniger gut für mich.
Sich gut zu ernähren ist nicht nur von materiellen Faktoren abhängig sondern in letzter Konsequenz auch immer ein Sache der Bildung. Auch Professor Schuster ist der Meinung das oftmals Menschen mit geringer Bildung und kleinem Einkommen wesentliche Ernährungsregeln nicht kennen. Dieses Unwissen überträgt sich auf die Kinder mit gravierenden Folgen wie Konzentrationsschwächen, Adipositas, Antriebslosigkeit um nur einige zu nennen. Was das für die schulische Laufbahn bedeuten kann muss an dieser Stelle wohl nicht erläutert werden!

Daher ist es von elementarer Bedeutung, dass massiv in Bildung und Prävention investiert wird. Wenn diese nicht bald geschieht kann es dazu kommen, dass “…die einen immer gesünder leben, die anderen irgendwann nur noch Fraß auf den Tellern haben.” Den Worten von Professor Schuster ist von meiner Seite aus nichts mehr hinzuzufügen.

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