Immer mehr Psychopillen für Kinder

Am 14. Juli 2009 nahmen wir Stellung zum Thema: Psychopharmaka für Kinder. Wir stellten bezogen auf den Verschreibungswahn von Psychopharmaka fest:  “Im Grunde ein Skandal den die Öffentlichkeit leider nicht mitträgt!”

Erfreulicherweise nimmt sich das Magazin “Stern” in seiner aktuellen Ausgabe dieser Thematik an. Ausgehend von der Tatsache dass der Pillenabsatz bei Kindern in den letzten 15 Jahren um das 150-Fache gestiegen ist nimmt man sich dieses Thema an. Wie es auch ohne Ritalin gehen kann zeigt das Experiment des Göttinger Hirnforschers Geralad Hürter. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen verbrachten elf Jungen ihre Zeit auf einer Südtiroler Alm. Die Erkenntnis, dass es auch ohne Psychopharmaka ging verwundert nicht.

Kritiker werden sich in etwa wie folgt aüßern “…ja aber die künstliche Umgebung entspricht nicht ihrer alltäglichen Lebensumgebung” oder “…es herrschten quasi Laborbedingungen. Die Ergebnisse sind nicht auf das alltägliche Leben übertragbar”.

Kann man selbstverständlich bemängeln. Aber Fakt ist, dass nicht die Kinder und Jugendlichen das Problem sind sondern die schulische, häusliche und gesellschaftliche Umgebung. Es sollten u.a. die Fragen dikutiert werden:

  • Wo hat sich unsere Gesellschaft hin entwickelt die Kinder mit Pillen ruhig stellen will?
  • Wie kann man diese Enwicklung stoppen?
  • Was für eine Rolle spielt die Pharmalobby?

Es würde uns sehr freuen wenn Sie mit uns diskutieren!

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