Archiv der Kategorie ‘Schule‘

Nachhilfe in Köln bei “Blauen Briefen”

Donnerstag, den 24. April 2008

Mit der Frage ” Was wird aus meinem Kind?” wenden sich momentan, wenige Wochen vor den Zeugnissen, wieder viele Eltern an unser pädagogisches Institut “effekt”. Momentan werden die “Blauen Briefe” an Eltern verschickt deren Kinder aufgrund von schwachen schulischen Leistungen in den einzelnen Fächern versetzungsgefährdet sind.

Die Kinder sollen sich für den Rest des Schuljahres noch einmal richtig ins Zeug legen, damit sie nicht Sitzen bleiben, lautet übersetzt die Botschaft, die das in Amtsdeutsch verfasste Standardschreiben enthält. Oftmals ist es hierbei sinnvoll den Kindern und Jugendlichen ausserschulische Nachhilfe zukommen zu lassen um ein “Sitzenbleiben” zu vermeiden. Gezielt und kompakt können die Schulkinder auf die letzten Arbeiten vorbereitet werden um die Versetzung doch noch zu schaffen.

Ebenso wichtig ist es, dass die Eltern ihren Kindern Zuversicht vermitteln im Sinne von “Du packst die Versetzung !”.

Das Neandertalmuseum/ Nachhilfe zum Thema: Evolution

Donnerstag, den 24. April 2008

Immer wieder stellen uns Kinder Fragen wie “Waren wir früher wirklich einmal Affen?”. Kurz entschlossen besuchten Pädagogen unseres Institutes mit Kindern und Jugendlichen das Neandertalmuseum zwischen Wuppertal und Düsseldorf. Das Museum wurde 1996 neu errichtet und beherbergt die Dauerausstellung “Die Evolution der Menschheit”. 1856 wurde im Neandertal der erste Neandertaler von Steinbrucharbeitern gefunden. Im Museum geht es stetig bergauf. Man durchläuft die verschiedenen Evolutionsstufen der Menschheit. Es gibt einen einzigen Weg, der sich spiralförmig nach oben schraubt! Man durchläuft die einzelnen Epochen der Menschheitsgeschichte flankiert von Ausgrabungen, Wachsfiguren, Filmen, Hörbeiträgen und diversen Exponaten. Am Ende der Spirale befindet sich ein überdimensionaler Sandkasten in denen die Kinder ihren Forscherdrang freien Lauf lassen können. Es gilt einen skelektierten Neandertaler auszugraben! Charles Darwin hätte seine helle Freude wenn er all die begeisterten Kinder sehen könnte die seinen “evolutionären” Fußstapfen folgen. Innerhalb von einer Stunde wird den Besuchern multimedial aufbereitet und wissenschaftlich fundiert ein Bild der Evolution vermittelt. Eine optimale Ergänzung zum Biologieunterricht spannend und zeitgemäß!

Dyskalkulietherapie / Nachhilfe Köln

Montag, den 14. April 2008

effekt bietet

panthermedia.net Phovoi R.

Nachhilfe in Köln und Umgebung an. Die Nachhilfe findet im Rahmen von Kleingruppen sowie spezieller Einzelförderung statt. Sie findet in vertrauter Umgebung, z.B. zu Hause, in unseren hellen, freundlichen Institutsräumen oder in Ihrer Freizeiteinrichtung für Gruppen statt. Für alle Fächer werden Schüler verschiedenster Schulformen bei uns weitergebildet – von der ersten Klasse an bis zum Abitur.

Oft treten Eltern an unser pädagogisches Institut mit folgender Aussage heran: “Mein Kind hat große Probleme in Mathematik obwohl es in anderen Fächern überdurchschnittliche Leistungen erbringt!” Aus unserer Erfahrung heraus ist in den meisten dieser Fälle eine klassische Mathematiknachhilfe der falsche Weg.

Wann spricht man von einer Rechenschwäche (Dyskalkulie) die einer speziellen Therapie bedarf?

Nach den Klassifikationskriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beinhaltet eine Rechenstörung eine ” umschriebene Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar ist” (Dilling u.a. 1991, 277).

Die Rechenleistungen eines Kindes/Jugendlichen müssen dabei eindeutig unterhalb des Niveaus liegen, welches aufgrund des Alters, der allgemeinen Intelligenz und der Schulklasse zu erwarten ist.

Es sollte unter allen Umständen vermieden werden, dass sich eine Rechenschwäche beim Kind manifestiert und ein Leben lang begleitet.

Foto: @panthermedia.net Phovoi R.

“big-fish-little-pond-effekt”

Sonntag, den 13. April 2008

Kinder vergleichen sich in erster Linie mit Klassenkameraden und weniger mit Geschwistern, Freunden und Gleichaltrigen. Das ist das Ergebnis einer representativen (1185 Probanden) Studie. Durchgeführt wurde diese von Ulrich Trautwein (Universität Paderborn) und Oliver Lüdtke (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung/Berlin).

Wie gut oder schlecht ein Schüler seine Leistungen beurteilt hängt demnach nur unwesentlich von seiner Schulnote ab. Von grösserer Bedeutung ist vielmehr der direkte Vergleich mit den gleichaltrigen und leistungsstärkeren Klassenkameraden. Konkret bedeutet dies, dass Kinder immer nach den besseren Mitschülern “schielen”.

Eigene Leistungen werden in Folge als minderwertiger angesehen!

Dieses Phänomen wurde von Wissenschaftlern in faktisch allen schulischen Bereichen beobachtet und als “big-fish-little-pond-effekt” (Fischteicheffekt)bezeichnet.

Lebenslanges Lernen im Informationszeitalter

Samstag, den 30. Dezember 2006

Eltern,Kinder und Jugendliche unterliegen oftmals dem Trugschluss, dass Lernen hauptsächlich an der Schule und während der Ausbildung stattfindet.

Oftmals wird Lernen als Pflicht, als notwendiges Übel angesehen und Lernen macht keinen Spass. Nach der Schule und der Ausbildung darf aber der Lernprozess nicht enden.

Schulisches Lernen sollte Teil eines lebenslangen Lernen sein.

Heutiges Wissen nachdem wir handeln und denken ist in einigen Jahren obsolet , neue Erkenntnisse und damit neue Wissensbestände kommen täglich hinzu bzw. ersetzen oder ergänzen aktuelles Wissen.

Kinder und Jugendliche müssen in schulischen Einrichtungen bestärkt werden, dass Lernen eine Gabe ist die Spaß macht und eine elementare Grundvoraussetzung für ein glückliches und erfülltes Leben ist.

Nietzsche spricht in der Zweiten Unzeitgemäßen (Am 22. Feb. 1874 im Verlag E. W. Fritzsch in Leipzig erschienen) von den “unverdaulichen Wissenssteinen”, die “ordentlich im Leibe rumpeln”.

Es sollte an den Schulen nicht darum gehen Kinder mit nutzlosen Wissen zu “füttern” sondern man sollte sie an ein Handeln im Sinne eines lebenslangen Lernen heranführen.

Die Schulen haben also die verantwortungsvolle Aufgabe Wissensvermittlung so zu gestalten, dass Lernen bei Schülern zu einem freudigem Erlebnis wird und sie tatsächlich verstehen das Arbeiten und Lernen lebenslang eine untrennbare Einheit darstellt.

Funktion von Schule

Samstag, den 16. Dezember 2006

Gestern verfolgte ich im Radio eine Geprächsrunde zur Thematik “Was für eine Funktion haben Schulen aktuell” . Es wurde die These aufgestellt, dass Schulen Kinder und Jugendliche zu Erwachsenen heranziehen die nicht mehr in der Lage sind gesellschaftliche Gesamtzusammenhänge zu reflektieren und eigenständig zu agieren. Demnach basiert Schulbildung immer weniger auf humanistisch und aufklärerischen Prinzipien. Vielmehr geht es immer mehr darum Heranwachsende zu reinen Funktionsträgern auszubilden d.h. diese übernehmen nur noch die ihnen zugewiesenen gesellschaftlichen Rollen. Wenn man dieser Auffassung folgt besteht ein dringender Handlungsbedarf sonst werden Kinder und Jugendliche zu unmündigen Bürgern herangezogen die sich nur noch in Nuancen unterscheiden.